Levke Straßheim

 

          

 

Name: Levke Straßheim
Geburtstag: n/a
Geburtsort: n/a
Nationalität: deutsch
Wohnort: Cuxhaven-Altenwalde (Niedersachsen)
Verschwunden seit: 06.05.2004
Alter zum Zeitpunkt des Verschwindens: 8

Äußere Erscheinung:
- Größe: 120 cm
- Gewicht: n/a kg
- Augen: blau
- Haare: mittelblond, schulterlang
- Brillenträgerin

Bekleidung:
- - blaue Jacke mit roten Streifen
- dunkelrote, bordeauxfarbene Cordhose
- hellblaue Schuhe
- geringeltes helles Langarm-T-Shirt

Mitgeführte Gegenstände:

- Schulranzen mit Pferdemotiv
- lila Turnbeutel
Die Einsatzkräfte fanden Levkes Jacke, ihren Schulranzen und ihren Turnbeutel ca. 20 Kilometer vom Wohnort des Mädchens entfernt.

 

 

Sachverhalt:

Am Donnerstag, dem 6. Mai 2004, verschwand die 8-jährige Levke Straßheim nach bisherigen Erkenntnissen zwischen 12.30 Uhr und 12.50 Uhr vom Grundstück ihres Elternhauses in Cuxhaven-Altenwalde. Die näheren Umstände ihres Verschwindens sind bisher nicht geklärt. Umfangreiche Suchmaßnahmen am Wohnort und dem Fundort ihrer Schultasche und ihrer Jacke bei Flögeln blieben bisher ohne Erfolg.Die Sonderkommission „Levke“ hofft auf Hinweise zum Verbleib bzw. Aufenthaltsort der Vermissten. Ferner erhofft sich die Sonderkommission Angaben zu Personenund Fahrzeugbeobachtungen zur relevanten Zeit in Cuxhaven-Altenwalde bzw. am Auffindeort der persönlichen Gegenstände, einem Waldparkplatz an der Kreisstraße 18, zwischen Flögeln und Fickmühlen nahe Bad Bederkesa.

 

Hinweise bitte an:

Polizeiinspektion Cuxhaven
Sonderkommission "Levke"
Tel. 04721/573-0
Zentrale Hinweisannahme: Tel. 04721 – 573 – 158
Medientelefon: 04721 – 573 – 259
eMail: soko-levke@pi-cuxhaven.polizei.niedersachsen.de
oder jede andere Polizeidienststelle
»Suchseite der Polizei

 

 


Sie hatten gebangt, gehofft, gebetet: Jetzt, mehr als drei Monate nach dem Verschwinden ihrer Tochter, haben die Eltern grausame Gewissheit: Ihre Levke (8) ist tot.

Ein Pilzsammler hat sie am Wochenende in einem Wald bei Attendorn (Sauerland, NRW) gefunden, rund 400 Kilometer von ihrem Zuhause in Cuxhaven entfernt.

 

Ein Skelett, blanke Knochen. Eindeutig von einer weiblichen Leiche, „deutlich unter 18 Jahre“, so ein Rechtsmediziner aus Dortmund, der den grausigen Fund am Dienstag untersucht hatte.

Doch die entscheidende Spur lieferten die Kleidungsstücke, die am Fundort entdeckt wurden. Sie stammen von Levke.

Das Mädchen war am 6. Mai 2004 verschwunden. Zeugen hatten gesehen, wie sie mittags aus der Schule nach Hause ging. Doch als ihr Vater kurz darauf heimkam, war das Kind nicht da.

Noch ist nicht klar, ob es ein perverser Sextäter war, der Levke missbrauchte, verschleppte – und in dem Waldstück verscharrte.

Mehr als 500 Polizisten und Feuerwehrleute hatten nach ihrem Verschwinden die Gegend durchkämmt. Hundestaffeln, Taucher, die in Seen suchten, alles vergeblich. Dann eine erste Spur: 20 Kilometer von ihrem Wohnort wurden Levkes Schulranzen mit Pferdemotiv und ihr Turnbeutel gefunden. Und Polizeisprecher Bernd Osterndorf sprach das aus, was alle befürchtet hatten: „Wir können ein Verbrechen nicht mehr ausschließen.“

Aber trotz Fahndungsplakaten und hunderten von Hinweisen – Levke blieb verschwunden.

Die Eltern – sie haben gebangt, gebetet, dass sie ihre Tochter heil und gesund wiederkommen.

Jetzt haben sie grausige Gewissheit: Sie werden Levke nie wieder in ihre Arme schließen können... 

Quelle: Bild.de


 

 

 

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